Wer bei "Webshuttle" an Science Fiction denkt, liegt gar nicht so falsch. Zumindest tragen die Arbeiten der gleichnamigen Webdesign-Schmiede stark futuristische Züge. Knapp zweieinhalb Jahre ist es her, daß der 31-jährige Diplom-Designer Pascal Breitlanger und der um zwei Jahre jüngere Informatikstudent Paul Uwe Maibrennner begonnen haben, den ausgedienten Wasserturm im Wuppertaler Norden umzubauen. Inzwischen haben beide das Diplom in der Tasche und der alte Wasserturm ist zum nicht alltäglichen Domizil der Firma für Webdesign und Online-Lösungen geworden.
Gerade erst 9 Monate auf dem Markt, hat Webshuttle beachtliche Anfangserfolge aufzuweisen. So konnten bereits mehrere mittelständische Unternehmen aus der Region und ein großer ortsansässiger Verlag als Kunden gewonnen worden. Fragt man Pascal Breitlanger, den kreativen Kopf von Webshuttle, nach dem Geheimnis seines Erfolges, lächelt dieser verschmitzt und antwortet: „Es sind vor allem drei Dinge. Qualität, die richtige Marktpositionierung und individueller Service, der nicht mit der Unterschrift des Kunden endet." In der Szene ist es ein offenes Geheimnis, daß die beiden Newcomer von Webshuttle zugunsten funktionaler und damit kundenfreundlicher Lösungen öfters mal auf den neuesten Web-Schnickschnack verzichten. Keine Abstriche gibt es dagegen bei der Qualität. Jede Firma, die ins Internet möchte, stellt gewisse Ansprüche – an sich selbst und natürlich auch an ihre Dienstleister. Wer da als Möchtegern-Webdesigner mitmischen will, hat in der Regel schlechte Karten. So wird bei Webshuttle alles bis ins kleinste Detail akribisch vorgeplant und nichts dem Zufall überlassen. Gerade die kleinen, aber feinen Details sind es, durch die sich das Unternehmen von der breiten Masse abhebt. In liebevoller Kleinarbeit wird dann nicht selten nächtelang an oft unkonventionellen, aber immer pfiffigen Detaillösungen gebastelt.
Den Stil von Webshuttle zu beschreiben, fällt nicht leicht. Zuerst kommen einem die Attribute kühl, optimistisch und futuristisch in den Sinn. Gerne verfremdet Breitlanger reale Alltagsgegenstände bis zur Unkenntlichkeit, um gleichzeitig eine neue Harmonie von Design und Funktion zu schaffen. Paul Uwe Maibrenner, bei Webshuttle zuständig für Programmierung und Kundenbetreuung, bringt es auf den Punkt: "Wir bringen die Gefühle von Technik-Begeisterten in Wallung."
Entwickelt sich die Auftragslage weiterhin so günstig, wird Webshuttle nicht umhin kommen, das 2-Mann-Team personell zu erweitern. Deswegen haben die beiden Existenzgründer auch schon einige Praktikanten unter die Lupe genommen. Denen hat es im umgebauten Wasserturm allesamt sehr gut gefallen und gelernt haben sie, so hört man, oft mehr als in zwei Semestern Studium. Ehrgeizige Nachwuchstalente sind immer willkommen, eine Kurzbewerbung per eMail genügt.